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Retransplantation

Vielleicht kennen Sie diese oder eine ähnliche Geschichte auch, das Kind hat den Zahnwechsel gerade durch, da stürzt es unglücklich vom Fahrrad, beim Klettern vom Baum oder es tollt und tobt zu übermütig mit Freunden und verliert dabei einen gesunden Zahn. Es ist schwierig in solchen Situationen die Ruhe zu bewahren, aber es lohnt sich insofern, dass der Zahnverlust kein bleibender Schaden sein muss, sondern reversibel ist, wenn Sie die elterlichen Nerven behalten und den Zahn richtig aufbewahren. Das gilt nicht nur für die Zähne von Kindern und Jugendlichen. Auch Erwachsene, die durch einen Schlag oder einen Unfall einen wertvollen Zahn in Gänze verloren haben, können sich diesen unter Umständen wieder einpflanzen, retransplantieren lassen. Ferner greifen Zahnärzte gerne auf die Retransplantation zurück, um Zähne im unzugänglicheren Seitenzahnbereich optimal wurzelbehandeln zu können.

Zwei wichtige Voraussetzungen müssen unbedingt gegeben sein, um einen Zahn retransplantieren zu können. Zum einen muss das Zahnfach, aus dem der Zahn nach Draußen befördert wurde intakt und gesund sein. Zum anderen muss der Zahn vollständig erhalten und die Wurzelhaut unversehrt sein. Für die optimale Lagerung des Zahnes gibt es sogenannte Zahnrettungsboxen, die eigens für Transplantationszwecke entwickelt wurden. Doch seien wir einmal ehrlich, gehen Sie davon aus, dass Sie täglich einen Zahn verlieren könnten und tragen eine solche Box mit sich? Wohl kaum. Einen herausgeschlagenen, -gefallenen oder -gezogenen Zahn bewahren Sie am besten in Milch oder der eigenen Mundhöhle auf. Achten Sie darauf, dass Sie den betreffenden Zahn nie an der Wurzel anfassen, um die sensible Wurzelhaut nicht zu irritieren und sehen Sie zu, dass Sie innerhalb der nächsten Stunde beim behandelnden Zahnarzt sind. Je mehr Zeit zwischen Herausfallen und Wiedereinsetzen verstreicht, umso schlechter die Prognose für den Erhalt des Zahnes. Bevor der Zahn vom Zahnarzt oder Kieferchirurgen  wieder eingesetzt werden kann, wird dieser ihn in einer antibiotischen Lösung vorbereiten. Anschließend erhalten Sie eine lokale Anästhesie, damit der
behandelnde Arzt problemlos am Zahnfach, der Alveole manipulieren und arbeiten kann. Natürlich hält der Zahn zunächst nicht von alleine. Er wird geschient, mit umgebenden Zähnen verbunden, damit er einen stabilen Halt im Kieferknochen findet. Nach nur acht bis zehn Tagen kann diese Schiene bereits entfernt und gegebenenfalls die Fäden gezogen werden. Im besten Fall ist der Zahn optimal wieder eingewachsen. Unter Umständen ist eine Wurzelkanalbehandlung notwendig, wenn das Wiedereingliedern nicht hundertprozentig funktioniert hat. Dennoch ist der Zahn zurück an seinem Platz und es gibt keine Lücke, die es anderweitig kostenaufwändig zu schließen gilt.

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Dr. Robert-Marie Frey


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