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Kieferbrüche

Sie können befragen, wen Sie fragen möchten, alle Eingriffe, Behandlungen, Therapien am Kopf werden als außerordentlich unangenehm empfunden. Entsprechend rangieren auch Kopf-, Ohren und Zahnschmerz  ganz oben in der Liste der unangenehmsten Erkrankungen. Besonders heftig wird es, wenn sich der Patient durch einen Unfall oder einen Schlag nicht nur einen oder mehrere Zähne beschädigt, sondern den Kiefer bricht. Ein Kieferbruch geht in der Regel mit einem langwierigen Heilungsprozess einher, bedeutet starke Einschränkungen und Schmerzen. Klassischerweise wird der gebrochene Unterkiefer aufwändig geschient und verdrahtet. Dabei fixiert der behandelnde Arzt den Bruch mit einer Schuchardt-Schiene und einem Drahtbogen, der für die Dauer des Heilungsprozesses implantiert wird. Die Drähte des Bogens werden weiterführend mit den Zähnen verbunden und gegebenenfalls untereinander noch durch Gummizüge gefestigt. Sehr vereinfacht ausgedrückt, stellt sich die Verdrahtung dem Patienten wie eine Naht mit Drähten dar. Der Mund kann nur noch ganz bedingt und minimal geöffnet werden, in den kommenden mindestens sechs Wochen wird er sich nur flüssig ernähren können.

Ein wenig mehr Komfort verspricht unsere neue Behandlungsmethode, bei der feine, stabile Metallplättchen in den Kiefer implantiert werden, um den Bruch zu fixieren. Dieser Eingriff macht es uns möglich, die Unterkieferfraktur über die Mundhöhle minimalinvasiv zu richten. Die Narben bleiben in der Mundhöhle für Außenstehende unsichtbar. Wie Sie es derweil aus vielen unserer Beschreibungen und Eingriffserläuterungen kennen, wir der behandelnde Arzt auch hier mit kleinsten Öffnungen auskommen, durch die das Instrumentarium und eine Endoskopkamera eingeführt werden. Zwar dauert der Eingriff für Sie zeitlich etwas länger als die herkömmliche Versorgung, dafür schreitet der Heilungsprozess deutlich schneller voran und Sie sind schneller wieder in der Lage normal zu sprechen und zu essen. Ein weiterer enormer Vorteil dieser Form der Frakturbehandlung ist, dass vergleichsweise seltener der Nervus facialis, der Gesichtsnerv in Mitleidenschaft gezogen oder gar verletzt wird. Dadurch ist die Anzahl der Lähmungen des Unterkiefers massiv zurückgegangen.

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Dr. Robert-Marie Frey


Fachzahnarzt für Oralchirurgie
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