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Kiefergelenksbeschwerden

Wenn es knirscht, knackt oder schmerzt – Beschwerden am Kiefergelenk

Das wohl aktivste Gelenk unseres Körpers ist das Kiefergelenk. Nahezu an jeder mimischen Bewegung ist es, wenn auch nur minimal beteiligt, zudem können wir nur sprechen, essen, gähnen, kauen, küssen und knirschen, weil unser Kiefergelenk und Kaumuskulatur so routiniert und sicher ihren Dienst verrichten. Für eine gute Funktion ist das richtige Zusammenspiel von Gelenkköpfchen und Gelenkpfanne, Gelenkzwischenscheibe, Bandapparat, Muskulatur und Zähen notwendig. Ist das gesamte Gelenkkonstrukt gesund, bemerken Sie gar nicht, welche Arbeit Ihr Kiefer leistet, ohne dass Sie besonders darauf achten. Kommt allerdings sprichwörtlich Sand ins Getriebe, gibt es auch nur eine kleine Störung, eine Winzigkeit, die das Gelenk aus dem Gleichgewicht bringt, treten Beschwerden und mitunter Schmerzen auf.

Schmerzen in der Kopfregion werden grundsätzlich als sehr schlimm empfunden. Treten sie dann noch an solch einem zentralen Punkt auf, braucht es keine große Überredung, um die Symptomatik fachärztlich untersuchen zu lassen. Für Sie als Patient ist die Ursache des Schmerzes oft kaum auszumachen, da Schmerzen gerne ausstrahlen und nur ein Fachmann Ihnen hier weiterhilft. Wir bieten eine eigene Kiefergelenksprechstunde an, in der sich der Behandler mit viel Zeit ein genaues Bild verschafft und genau ermittelt, an welcher Stelle des Gelenkes es hakt, welche Struktur des Gelenks betroffen und wo der Schmerz genau sitzt. Ergänzende Auskunft darüber, geben ihm die einzelnen Symptome:

Kieferknacken, Kiefergelenkgeräusche

Es kann mal beim Gähnen passieren, dass es „im Gebälk knackt“, doch treten knackende Gelenkgeräusche beim Kauen oder Mundöffnen regelmäßig auf, machen Sie vielleicht schon Familie oder Freunde darauf aufmerksam, dass sie eigenartige Geräusche beim Essen von sich geben, dann sollte sich das ein Zahnarzt mal genauer ansehen. 

Eingeschränkte Unterkieferbewegungen 

Wer sich einmal hat einen Weisheitszahn ziehen lassen oder einen Schlag im Wangenbereich aufs Gelenk bekommen hat kann unter Umständen auch Bekanntschaft mit der sogenannten Kieferklemme gemacht haben. Wenn Sie den Mund nicht mehr normal geöffnet bekommen, ein gemeiner Schmerz Ihnen Grenzen in der Öffnung setzt und Sie nicht wie gewohnt Ihr Brötchen oder Apfel beißen können, dann liegt diese Kieferklemme vor. Der Unterkiefer ist durch eine langwierige Behandlung, eine Entzündung im Seitenzahnbereich, durch Überdehnung oder Überstreckung des Gelenks und des Kaumuskels oder durch einen Bluterguss in seiner Bewegung eingeschränkt.

Überbeweglichkeit des Unterkiefers

Das Gegenteil der Kieferklemme ist die Überbeweglichkeit des Unterkiefers. Dieses Krankheitsbild kann ebenfalls Resultat einer langwierigen Behandlung im Seitenzahnbereich sein oder eines übermäßigen Gähnverhaltens. Sie kommt zu Stande, weil Sie sich den Kiefer, vereinfacht ausgedrückt, ausgerenkt haben. Auf Grund der enormen Kräfte, die beim Einrenken des Gelenks entstehen, sollten Sie sich niemals selbst daran probieren, sondern den Kiefer immer wieder von einem Fachmann zurückführen lassen.


Arthritis - Gelenkentzündung

Wie jedes Gelenk kann auch das Kiefergelenk an einer Arthritis leiden. Sie ist entweder rheumatisch bedingt oder Resultat einer Gelenkverletzung. Nächtliches Zähneknirschen oder Pressen Wie wir bereits unter Bruxismus ausführlich erläuterten, wird je nach Geschlecht vom Gebiss ein Druck zwischen 300 und 400 kg beim Zusammenbiss aufgebaut. Im Zusammenspiel mit Ihrer Kaumuskulatur werden entsprechend unheimliche Kräfte freigesetzt, die sich beim nächtlichen Knirschen und Pressen nicht förderlich auf Ihre Zähne auswirken. Auch wenn es zu Beginn vielleicht nicht ganz so dramatisch erscheint, bitte lassen Sie sich bei den ersten Anzeichen bereits untersuchen und behandeln.


Tinnitus - Ohrgeräusche

Es gibt vereinzelte Fälle, in denen ein Zusammenhang zwischen Ohrgeräuschen und einer Kiefergelenkstörung hergestellt werden konnte.

Ursachen:

Hinter jedem Symptom steckt eine Ursache für eine Störung im Kiefergelenk, die durchaus auch außerhalb des Mund- und Kieferbereichs liegen kann. So ist es durchaus möglich, dass
Haltungsschäden, zum Beispiel durch dauerhafte Fehlbelastungen oder Fehlhaltungen, und Probleme im Schulter-Hals-Bereich zu Kiefergelenkbeschwerden führen können. Weitere mögliche Ursachen sind häufig:

• Störungen in der Verzahnung
• Zahnfehlstellungen
• Kieferfehlstellungen
• zu hohe oder zu tiefe Füllungen
• falsch oder nicht sitzende Kronen, Brücken, Prothesen
• Zahnlücken im Seitenzahnbereich
• 
Zahnextraktionen
• lange Zahnbehandlungen
• Operationen in Vollnarkose mit Überdehnung der Gelenke
• Unfälle
• Psychische Probleme

Entsprechend sind auch die Behandlungsmöglichkeiten relativ weit gefächert. In intensiven Gesprächen werden wir mit Ihnen den Weg bestimmen, den Sie gemeinsam mit uns gehen können, um zu erreichen, dass Ihr Kiefergelenk wieder geschmeidig funktioniert. Das kann neben der zahnärztlichen und kieferorthopädischen Behandlung eine sogenannte Knirscherschiene sein, Massagen, Entspannungsübungen wie Meditation oder Yoga, Medikamente oder einePsychotherapie, in der Sie ihre Belastungen und Probleme therapieren lassen und damit für mehr Entspannung sorgen.

 

 

 

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Dr. Robert-Marie Frey


Fachzahnarzt für Oralchirurgie
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