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Kieferzysten

Ihnen ist es sicher selbst gar nicht aufgefallen. Sie gingen zur routinemäßigen Untersuchung, ein Röntgenbild wurde gemacht und eine Zyste wurde entdeckt. Komisch – dabei hat nichts gedrückt, nichts geschmerzt, sie haben nichts gemerkt. Zysten sind mit Epithel ausgekleidete Hohlräume, die meist mit einer zähen Gewebsflüssigkeit gefüllt sind. Je mehr Flüssigkeit sich ansammelt, je größer wird die Zyste, die mit zunehmender Größe nicht mehr einfach nur friedlich im Kiefer liegt, sondern Beschwerden und Schmerzen verursacht. Zwar wachsen sie langsam, verdrängen aber das benachbarte Gewebe und müssen daher in jedem Fall behandelt werden. Zysten, nicht nur im Kiefer, können unterschiedlichste Ursachen haben. Häufig resultieren sie zum Beispiel aus einem abgestorbenen Zahn, der an seiner Wurzelspitze eine sogenannte radikuläre Kieferzyste oder auch Zahnwurzelzyste bildet. Diese Zystenform ist entzündlichen Ursprungs und entwickelt sich meist im Wurzelspitzenbereich eines Zahnes. Weitere Zystenformen, die im Kiefer auftreten können: 

  1. Follikuläre Zysten - entstehen aus Gewebe der Zahnanlagen und sind als Entwicklungsstörungder Zahn- und Kieferentwicklung zu verstehen.

  2. Keratozysten - Gutartige Tumore, die allerdings wesentlich aggressiver als die genannten Zysten in umgebende Strukturen wachsen und aktiv Knochen abbauen. Obwohl gutartig, kann der zystische Tumor Tochterzysten bilden, die nach einer Entfernung immer wieder an neuer Stelle im Kiefer auftreten können.

Solange sie friedlich im Kiefer liegen ist alles in Ordnung, doch in der Regel führen die mit Flüssigkeit gefüllten Hohlräume mit zunehmendem Wachstum zu Schädigung von Kieferknochen und Zähnen. Sie wachsen in Richtung des geringsten Widerstandes und können sich auf diese Weise zunächst relativ hemmungslos ausbreiten, bis Sie irgendwelche Symptome feststellen. Aus diesem Grund ist eine Behandlung auf jeden Fall angezeigt, auch wenn Sie im Moment der Untersuchung noch gänzlich beschwerdefrei sind. Eine Röntgenaufnahme bringt Sicherheit und im anschließenden Gespräch werden wir ganz ausführlich mit Ihnen die zwei Möglichkeiten der Therpapie besprechen.

 

Zystektomie – die Zystenausschälung.

Wir werden den Knochen über der Zyste abtragen, so dass der Zystenkörper ausgeschält werden kann. Dort, wo die Kapsel im Knochen saß, entsteht eine Knochenhöhle, die sich selbstständig knöchern regeneriert und abheilt. Um ein erneutes Wachstum zu unterbinden, kann eine Wurzelspitzenresektion oder aber die Zahnextraktionen des betroffenen Zahnes angezeigt sein.


Zysteosteotomie – Fenstern der Zyste.

Dieser chirurgische Eingriff findet bei sehr großen Zysten Anwendung. Wir werden die knöcherne Wand zur Mundhöhle hin abtragen und von der Flüssigkeit befreien. Der Zystenkörper, auch Balg genannt verbleibt im Knochen und wird intensiv und sehr gründlich gespült. Durch das Leeren kann die Zyste selbst nicht mehr weiter wachsen und der Hohlraum wird allmählich kleiner. Beide Eingriffe erfolgen in der Regel unter lokaler Betäubung und können ambulant durchgeführt

 

 

 

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