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Depressionen

Individuelle Hypnosetherapien helfen bei Depressionen


Ist eine traurige Stimmung eine Depression?

Es gibt immer wieder Situationen, in denen Menschen antriebslos sind, übermäßig traurig, da sie einen Verlust erlitten oder verzweifelt und verstört, weil das Leben sich gerade nicht von der Schokoladenseite präsentiert. Da fällt es schwer sich aufzuraffen, die Gedanken kreisen um immer gleiche Probleme und Sorgen und im schlimmsten Fall geht die Lebenslust, der Lebenswille verloren. Durch solche deprimierten Stimmungen gehen Menschen in persönlich schwierigen Situationen, aus einer allgemeinen Angst heraus oder einfach nur, weil über Wochen die Sonne nicht scheint, es nicht hell werden mag und das Grau in Grau betrübt. Solche Schübe sind normal und gehören zum Leben. 
Ziehen sich diese Schübe allerdings in die Länge, zeigt sich das Leben überwiegend traurig, mit Angst behaftet, zurückgezogen und lebensmüde, sprechen wir von einer Depression. Diese psychische Störung gehört zu den häufigsten und mittlerweile am meisten unterschätzten Erkrankungen. Statistiken belegen, dass jeder fünfte Bundesbürger ein Mal im Leben an einer Depression erkrankt, dass in Deutschland weit mehr als 10% an einer behandlungsbedürftigen Depression leiden. Aktuellen Schätzungen zur Folge, leiden vier Millionen Menschen an einer therapiebedürftigen Depression, wobei im Durchschnitt Frauen doppelt so häufig betroffen sind wie Männer. Die Depression zählt somit heute, neben Herzkreislauferkrankungen zu den Volkskrankheiten in unserer Zeit.
 

Depressionen kennen viele Ursachen

Die Schwierigkeiten in der Diagnose einer Depression liegen in der Vielfältigkeit der Ursachen und Symptome begründet. Prägende Lebensereignisse, die weit in der Vergangenheit eines Menschen liegen können ebenso ursächlich für eine Depression sein, wie akute Lebensumstände, plötzlich auftretende und schwerwiegende Krankheiten, traumatische Ereignisse oder Stress. Psychotherapeuten unterscheiden zwei Typen der Depression: 

  • Depressionen, die sich leicht durch eine Behandlung aktuell auftretender Symptome therapieren und auflösen lassen.
  • Depressionen, die durch vielfältige ungelöste emotionale Lebensereignisse, wie Schuld, Verlustangst oder Trauer und durch unbewältigte traumatische Ereignisse, die lange Zeit zurück liegen können, verursacht werden.


Die wichtigste Rolle spielen Begebenheiten, die das Leben auf den Kopf stellen, es in Frage stellen und den Menschen psychisch vor scheinbar unüberwindbare Herausforderungen stellen. In vielen Therapien sind Umstände wie Entwertungen und Erniedrigungen, Verluste einer wichtigen Bezugsperson und massiver Stress Thema.

Die Symptome einer Depression so vielfältig, wie die Ursachen der Erkrankung

Die Hauptsymptome einer Depression sind langanhaltende oder in kürzeren Abständen immer wieder auftretende gedrückte Stimmung, Freudlosigkeit, Interesselosigkeit und Antriebsstörung. Oftmals kombiniert treten die Hauptsymptome auf mit

  • Minderwertigkeitsgefühlen
  • Hilflosigkeit
  • Hoffnungslosigkeit
  • Schlappheit und Müdigkeit
  • Konzentrationsstörungen
  • dezimierte Entscheidungsfähigkeit
  • anhaltendes Grübeln und Gedankenkreisen
  • langsameres Denken
  • höhere Reizbarkeit
  • massive Ungeduld mit sich und der Umwelt
  • Ängstlichkeit
  • Schuldgefühle
  • reduziertes sexuelles Interesse
  • verringerte Anteilnahme an der Um- und Außenwelt
  • reduzierte bis ausbleibende Gefühlsregungen


Je nach Tiefe der Depression kann die Erkrankung mit einer latenten oder sogar akuten Suizidalität einhergehen. Ärzte und Wissenschaftler schätzen, dass pro Jahr ca. 12.000 Suizide in einer Depression begründet sind. Demnach ist die Zahl der Sterbefälle aufgrund einer Depression wesentlich höher zu beziffern, als die Zahl von Verkehrstoten. Neben den psychischen Symptomen sind auch körperliche Symptome bekannt, die mit einer Depression einhergehen. Diese sind insofern schwierig der psychischen Erkrankung zuzuordnen, da sie durchaus auch auf eigenständige Krankheitsbilder mit organischen Ursachen hinweisen können. Appetitlosigkeit, Schlaflosigkeit, Gewichtsab- oder -zunahme, Verspannungen, Kopfschmerzen, verlangsamte Bewegungen und eine verstärkte Infektionsanfälligkeit können solche Symptome sein. Fachleute sprechen in diesen Fällen von einer larvierten Depression. Das bedeutet, dass multiple körperliche Symptome auftreten, die medikamentös behandelt werden aber auch eindeutiger Hinweis auf eine Depression sein können. Die Beschwerden verschleiern, verkleiden die psychische Erkrankung, die einer psychotherapeutischen Behandlung bedarf.

Formen der Depression

Früher unterteilte sich die Depression in zwei Formen. Die endogene Depression, der keine erkennbare Ursachen zu Grunde liegen und die reaktive Depression, die als Folge erkennbarer Ursachen, wie z.B. ein traumatisches Erlebnis oder der Verlust eines Menschen auftritt. Heute wird die Depression international klassifiziert. Diese Internationale Klassifikation der Krankheiten, ICD-10, unterscheidet zwischen depressiven Episoden, das heißt Depressionen treten einzeln auf und rezidivierenden depressiven Störungen, die Depression tritt wiederholt auf. Innerhalb der Depression wird weiter unterschieden zwischen leichtem, mittelgradigem oder schwerem Verlauf.

Behandlung von Depressionen

Neben psychotherapeutischen Gesprächen, Lichttherapie und medikamentösen Behandlungen, hat sich in der Vergangenheit die Hypnose als aufdeckende Therapie von Depressionen mehr und mehr durchgesetzt und sehr gut bewährt. Dabei sprechen die sogenannten reaktiven Depressionen auf die Behandlung am besten an. Die für diese Depression typischen spezifischen Ereignisse lassen sich in Hypnosesitzungen hervorragend aufarbeiten und die Depression kann gut aufgelöst werden. Sind die Auslöser der Erkrankung nicht offensichtlich, weil die Ursache in einem unangenehmen oder schmerzlichen Ereignis liegt, das vom Bewusstsein nicht reflektiert, verdrängt oder abgespalten wird, gilt es zunächst dieser Ursache mittels Hypnose auf den Grund zu gehen und dieses Ereignis zu be- und verarbeiten. Mit Fortschritt der Therapie lässt sich auch die dadurch hervorgerufene Depression sehr gut therapieren.


Wirksamkeit von Hypnose

In über 200 empirischen Studien wurde, so titelt das Deutsche Ärzteblatt in seiner Ausgabe März 2004, Seite 125, die Wirksamkeit der Hypnose in der Behandlung von Depressionen wissenschaftlich nachgewiesen. Dabei ist für den Erfolg der Hypnosetherapie nicht die Trance selbst verantwortlich, sondern die Verfahren und Techniken, die in der Trance zum Einsatz kommen. Wie viele Hypnosesitzungen für die Behandlung einer Depression erforderlich sind, in welchem Umfang eine Behandlung erfolgt, hängt individuell vom Betroffenen und den spezifischen Ursachen ab. Konkrete Einschätzungen und Prognosen wird ein Psychotherapeut bereits nach einem ersten persönlichen Gespräch abgeben können. Die Erfahrungen zeigen, dass in der Regel die Behandlungszeiten in der Hypnosetherapie deutlich kürzer ausfallen, als die Behandlung mit anderen Therapien. Oft kann bereits nach wenigen Sitzungen eine deutliche Verbesserung festgestellt werden.

Herr Mebrahtu ist umgezogen.
Sie erreichen Ihn unter: www.shinzo.de
Er bietet ab sofort nur noch Online Therapie an.

Homib Mebrahtu


Heilpraktiker für Psychotherapie

Schlaf: Der Online-Test

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