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Harnröhrenentzündung

Von einer Urethritis (Harnröhrenentzündung) spricht man wenn sich die Schleimhaut in der Harnröhre entzündet. Die Entzündung wird sehr oft durch Geschlechtsverkehr übertragen. Je nach Ursache der Entzündung gibt es bei der Therapie verschiedene Herangehensweisen. Dies ist sehr bedeutend für den Heilungsverlauf und damit die Harnröhrenentzündung nicht chronisch verläuft oder bleibende Schäden hinterlässt. Antibiotika sind in den meisten Fällen die erste Wahl wenn es um die Therapie der Harnröhrenentzündung geht.
Es gibt die unteren und die oberen Harnwege, die Harnröhrenentzündung betrifft meist die unteren Harnwege. Die Harnröhre leitet den Urin von der Harnblase nach außen. Bei der Urethritis ist die Schleimhaut der Harnröhre entzündet, was zu einem sehr unangenehmen Brennen beim urinieren führt. Frauen erkranken etwas häufiger als Männer an einer Harnröhrenentzündung. Wegen der häufigen sexuellen Aktivität von Jugendlichen in den Mittzwanzigern tritt in dieser Altersgruppe die Harnröhrenentzündung viel häufiger auf. Die Beschwerden einer Harnröhrenentzündung bei Männern sind wegen der verlängerten Harnröhre oft viel intensiver. Frauen bemerken die Entzündung der Harnröhre meist gar nicht, da die Beschwerden deutlich schwächer ausfallen.


Es gibt zwei Formen der Harnröhrenentzündung:

  • spezifische Urethritis
    Das Sexuell übertragbare Bakterium Neisseria gonorrhoeae (Gonokokken) ist für die Harnröhrenentzündung verantwortlich.

  • unspezifische Urethritis
    wird durch verschiedene Bakterien verursacht. (z.B. Chlamydien, Mykoplasmen und Darmbakterien)

Mit einer Urinprobe und eines Abstriches der Harnröhre wird der Erreger festgestellt und eine spezielle Antibiose-Therapie eingeleitet.

 

Symptome

Die Symptome bei Harnblasenentzündungen und Harnröhrenentzündungen sind sehr ähnlich: Schmerzhaftes Urinieren begleitet von einem Jucken und Brennen der Harnröhre. Meist tritt auch ein eitriger und trüber Ausfluss aus der Harnröhre und das Ende der Harnröhre am Geschlechtsteil kann gerötet sein.>

Da die Harnröhrenentzündung bei Frauen oft länger unbemerkt bleibt da die Beschwerden sehr schwach sind, kann sich die Harnröhrenentzündung Richtung Eileitern und Eierstöcken ausdehnen; oft von schwerwiegenden Folgen begleitet, die bis zur Zeugungsunfähigkeit führen können.
Eine unbehandelte Harnröhrenentzündung kann sich aber auch bei Männern auf Hoden und Prostata ausbreiten.

 

Risikofaktoren

Die sexuell übertragbare Harnröhrenentzündung lässt sich verhindern, indem beim Sex Kondome verwendet werden. Der Schutz ist auch hier nicht 100% gegeben, allerdings kann die Verwendung von Kondomen eine Infektion in den meisten Fällen verhindern.
Menschen die über einen längeren Zeitraum auf einen Blasenkatheter angewiesen sind, sind stark gefährdet: Ein Blasenkatheter reizt die Harnröhre und die Harnröhrenschleimhaut wird dadurch anfälliger für Bakterien.

Verletzungen des Harnleiters durch Einführen von Gegenständen können ebenfalls eine Harnröhrenentzündung hervorrufen.

 

Diagnose

Der Urologe wird Sie zu den Beschwerden befragen und kann dadurch bereits wichtige Informationen erhalten. Danach wird eine körperliche Untersuchung durchgeführt. Es wird festgestellt, ob die Mündung der Harnröhre von außen sichtbar entzündet ist. Durch einen Abstrich und einer Urinprobe wird das Ausmaß und der bakterielle Erreger identifiziert.

 

Was können Sie tun

  • Das wichtigste: Viel trinken. 
    Obwohl das Urinieren sehr unangenehm ist, werden dadurch die Bakterien aus der Harnröhre ausgewaschen. 

  • Warme Füße
    Die Durchblutung der Füße steht im direkten Zusammenhang zur Durchblutung der Harnwege. Eine gute Durchblutung ist sehr wichtig für die körpereigene Abwehr.

  • Cranberrysaft, Preiselbeersaft oder Johannisbeersaft
    Manche Fruchtsäfte säuern den Urin an und dies erschwert es den Bakterien sich zu vermehren.

  • kein Alkohol
    Alkohol schwächt das Immunsystem und sollte bei allen Entzündungen des Körpers möglichst vermieden werden.

  • kein Geschlechtsverkehr
    Geschlechtsverkehr sollte in der Krankheitsphase vermieden werden um seinen Partner / seine Partnerin nicht anzustecken.

 

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