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Peniskrebs

Bösartige Tumoren, die meistens an Vorhaut und Eichel auftreten, werden als Peniskrebs bezeichnet. Spezielle Tumoren breiten sich auf die Schwellkörper, bis hin zum Bauch aus. Metastasen (Tochtergeschwülste) können sich in die Lymphknoten des Beckens und der Leiste bilden. Eine Ausbreitung des Tumors über den Blutkreislauf in andere Organe(z.B. Lunge) sind eher selten.
Fünf Prozent der bösartigen Tumore sind Basaliome (weißer Hautkrebs) und maligne Melanome (schwarzer Hautkrebs) oder andere Weichteiltumore. Bei den Peniskrebstumoren handelt es sich um Plattenepithelkarzinome. Die Symptome bei Penistumoren treten oft erst spät ein, oft in Form von Hautveränderungen, Ausfluss oder Blutungen.
Die operative Therapie ist in der Behandlung die erste Wahl. Der Tumor muss entfernt werden. Bei Tumoren die sich sehr weit ausgebreitet haben, muss der komplette Penis amputiert werden. Sollte eine chirurgische Therapie nicht möglich sein und haben sich Metastasen auf den Körper ausgebreitet kann zusätzlich eine Chemotherapie oder eine Strahlentherapie indiziert sein.
Die Frühdiagnostik und der frühzeitige Therapiebeginn sind ausschlaggebend für den Heilungserfolg. Die Prognosen für Peniskrebs im frühen Stadium sind sehr gut, und die Patienten können meist vollständig geheilt werden.

 

Ausbreitung

Männer im höheren Alter sind die Risikogruppe für eine Peniskrebserkankung. Ab 60 Jahren steigt das Risiko.

 

Ursachen und Riskikofaktoren

Es finden sich Zusammenhänge zwischen Peniskrebs und folgenden Faktoren:

 

  • Hygiene
    Vorhauttalg (Smegma) steht in direkter Verbindung mit Peniskrebs und begünstigt die Entstehung von Tumoren am Penis

  • Phimosen
    Männer die an einer Vorhautverengung leiden erkranken häufiger an Peniskrebs. Die Verengung der Vorhaut erschwert die notwendige Hygiene.

  • Schleimhautveränderungen
    Eine Leukoplakie gilt als sichere Vorstufe von Peniskrebs. Diese zeigen sich als weißliche Veränderungen der Schleimhaut. 

  • HPV-Infektionen
    Humane Papilloma Viren begünstigen ebenfalls die Entstehung von Penistumoren. Sie erzeugen warzenähnliche Veränderungen am Penis.

 

Symptome

  • Hautveränderungen
  • übel riechender Ausfluss
  • Blutungen
  • Schwellung der Beine (bei Lymphknotenmetastasen)

 

Diagnose

Bei Verdacht stellt der behandelnde Arzt im Gespräch die aktuellen Beschwerden fest. Es folgt eine körperliche Untersuchung. Zur Sicherstellung der Diagnose wird eine Biopsie durchgeführt und etwas erkranktes Gewebe entnommen. Im Labor wird diese Probe unter dem Mikroskop untersucht.
Sollte sich der Verdachte bestätigen, folgen weitere Untersuchungen mit deren Hilfe abgeklärt wird ob der Tumor Metastasen in den Lymphknoten oder anderen Organen gebildet hat.

  • Ultraschall
  • Kernspintomographie
  • MRT
  • Röntgenbilder der Lunge
  • Skelettszintigraphie

 

Therapie

Ein früher Behandlungsbeginn ist essentiell, je nach Ausbreitung des Tumors. Die operative Entfernung des Tumors ist in allen Stadien die erste Therapieempfehlung. Oft genügt die Entfernung des Tumors oder im schlimmsten Fall die komplette Penisamputation. Sollten sich Metastasen in den Lymphknoten entwickelt haben, werden diese ebenfalls entfernt. Eine Chemotherapie kann gegebenenfalls sinnvoll sein. Sollte der Peniskrebs nicht mehr heilbar sein, kommt ebenfalls eine Strahlen- und Chemotherapie zum Einsatz.

 

Nachbehandlung

Nachsorgetermine finden je nach Rezidiv-Risiko alle drei bis sechs Monate statt. Der Patient wird angehalten verdächtige Veränderungen der Haut auch selbst zu beobachten und bei Bedarf den behandelnden Arzt aufzusuchen. Männer ab dem 45. Lebensjahr sollten mindestens einmal pro Jahr zur Vorsorgeuntersuchung für Penis und Prostatakrebs gehen.

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