Schienentherapie

Schienentherapie

Zahnfüllungen Heidelberg

Protrusionhsschienen bei Schnarchen („Schnarchschiene“)

 

Unterschied Schnarchen – Schlaf-Apnoe

Es gibt einen ganz klaren Unterschied zwischen Schnarchen und Schnarchen mit Atemaussetzern (Schlaf-Apnoe). Die Schlaf-Apnoe kann zu einem lebensbedrohlichen Zustand führen, da es neben dem Schnarchen als Geräusch zu Atemaussetzern in der Nacht kommt, die zu gravierenden Begleitkrankheiten führen können: Bluthochdruck, Herzerkrankungen, Schlaganfälle, Herzinfarkte, Antriebslosigkeit, Depression und auch Atemaussetzer während des Tages beim Autofahren oder bei der Arbeit.

Schnarchen hingegen ist in erster Linie ein störendes Geräusch – besonders für Begleitpersonen – das aber keine so schwerwiegenden gesundheitlichen Konsequenzen hat. Der Betroffene bemerkt eher Mundtrockenheit und Phänomene im Hals wie Heiserkeit, Halskratzen und Halsschmerzen. Hier kann eine speziell angefertigte Schnarch-Schiene helfen.

Bei der Schlaf-Apnoe hingegen ist eine Schiene nicht ausreichend, hier wird häufig eine Atemmaske mit Überdruck (CPAP-Gerät) in der Nacht eingesetzt, um das entstehende Sauerstoffdefizit durch die Atemaussetzer auszugleichen.

Möchte man sich aber nicht von einer Maske abhängig machen oder kann man einfach mit einem solchen Gerät dauerhaft nicht schlafen, gibt es auch die Möglichkeit eines operativen Eingriffs, der sogenannten Dysgnathie.

 

Wie unterscheidet man zwischen Schnarchen und Schlaf-Apnoe?

Das krankmachende Schnarchen kann muss im Schlaflabor genauer untersucht werden und in der Schwere seiner Ausprägung klassifiziert werden. Auch in der SeegartenKlinik in Heidelberg bieten wir die Untersuchung im eigenen Schlaflabor an.

 

Funktionsweise der Scharschschiene

Für die Schnarchschiene (Protrusionsschiene) wird ein Abdruck des Ober- und Unterkiefers genommen und jeweils zwei Schienen hergestellt. Die Schienen sind miteinander verbunden, so dass der Unterkiefer nach vorne gezogen werden kann. Durch die Schnarchschiene, auch Protrusionsschiene genannt, wird der Biss geöffnet, indem Unterkiefer, Zunge und weitere Strukturen nach vorne positioniert werden. Der Rachenraum wird so mechanisch vergrößert, die Atemwege werden offen gehalten und der Atemwiderstand verringert. Das Schnarchen kann so deutlich in leichten bis mittelschweren Fällen verringert werden.

 

Aufbiss-Schiene bei Kiefergelenksproblemen („Knirschschiene“)

Eine Knirschschiene oder Aufbissschiene soll Zähne und Kiefergelenke vor Über- und Fehlbelastungen schützen. Diese Kunststoffschiene wird mittels eines Abdrucks hergestellt. Auslöser für diese Schiene ist ein Verlust an Zahnsubstanz durch Abrasion (mechanischen Abrieb), dessen weiteres Fortschreiten verhindert werden soll. Die Schiene kann sowohl für den Oberkiefer als auch für den Unterkiefer angefertigt werden.

 

Wann wird die Aufbissschiene verwendet?

Gründe zur Anwendung einer Aufbissschiene kann eine mangelhafte Auflage der oberen und unteren Kauflächen sein, die nicht richtig zusammen passen. Ein weiterer Grund ist das Knirschen und Pressen (Bruxismus) in der Nacht. Diese mechanischen Vorgänge werden zwar durch eine Schiene nicht vermieden, aber der Zahn wird geschont, da die Schiene abgerieben wird, die eine weichere Oberfläche hat als der Zahn.

Die Schiene hat eine Stärke von ca. 1mm und stellt einen Abstand von Ober- und Unterkiefer hat. Dieser Abstand verändert die Ruheschwebelage und das gewohnte Kaumuster, so dass das unbewusste Knirschen und Pressen sogar unterbrochen werden kann.

 

Was geschieht, wenn diese Diagnose unbehandelt bleibt?

Folgen von nächtlichem Knirschen können unter anderem sein

  • Eine cranio-mandibuläre Dysfunktion (DMD), eine Fehlfunktion von Muskel und Gelenk im Kiefergelenk
  • Nacken- und Rückenschmerzen
  • Unklare Kopfschmerzen,
  • Gesichts- oder Kieferschmerzen
  • Tinnitus
  • Schwindelattacken