Kiefergelenksbeschwerden

Home / Kiefergelenksbeschwerden

Implantate

Wenn es knirscht, knackt oder schmerzt – Beschwerden am Kiefergelenk

Unsere Zähne sind Grundbaustein unserer Gesundheit. Sie stützen unser Wohlbefinden durch Funktion und Ästhetik. Erst wenn uns Zähne fehlen, wird uns der Verlust an Lebensqualität bewusst. Die Implantologie im zahnärztlichen Bereich ist die qualitativ hochwertigste Form des Zahnersatzes. Die Medizin konnte durch Forschung Implantattypen entwickeln welche den Anforderungen der Natur an einen natürlichen Zahn sehr nahe stehen.

Ein dentales Implantat ist eine Schraube aus Metall. Dieses Metall ist Reintitan. Es hat besondere biologische Eigenschaften, diese sind Grundlage der Verbindung mit dem Kieferknochen (Osseointegration). Auf dieser eingewachsenen künstlichen Wurzel wird eine Krone, Brücke oder Prothese verankert. Implantate sind die modernste und medizinisch sinnvollste Form der Zahnersatzversorgung.

Die Ursachen eines Zahnverlustes sind vielfältig. Genetische Nichtanlagen, Unfälle, Sekundärcaries unter Kronen und Brücken, Überlastung des Zahnhalteapparates durch Prothesen und Primärerkrankungen der Zähne. Die apparative Diagnostik wurde weiter verbessert und die Planung und Durchführung kann auf Wunsch dreidimensional vorgenommen werden. Weichteilstrukturen wie Nerven oder Hartsubstanz wie Knochen können am Modell genau vermessen werden. Die operativen Verfahren werden auf minimale Eingriffe beschränkt.

Kieferknacken, Kiefergelenkgeräusche

Es kann mal beim Gähnen passieren, dass es „im Gebälk knackt“, doch treten knackende Gelenkgeräusche beim Kauen oder Mundöffnen regelmäßig auf, machen Sie vielleicht schon Familie oder Freunde darauf aufmerksam, dass sie eigenartige Geräusche beim Essen von sich geben, dann sollte sich das ein Zahnarzt mal genauer ansehen.

Eingeschränkte Unterkieferbewegungen

Wer sich einmal hat einen Weisheitszahn ziehen lassen oder einen Schlag im Wangenbereich aufs Gelenk bekommen hat kann unter Umständen auch Bekanntschaft mit der sogenannten Kieferklemme gemacht haben. Wenn Sie den Mund nicht mehr normal geöffnet bekommen, ein gemeiner Schmerz Ihnen Grenzen in der Öffnung setzt und Sie nicht wie gewohnt Ihr Brötchen oder Apfel beißen können, dann liegt diese Kieferklemme vor. Der Unterkiefer ist durch eine langwierige Behandlung, eine Entzündung im Seitenzahnbereich, durch Überdehnung oder Überstreckung des Gelenks und des Kaumuskels oder durch einen Bluterguss in seiner Bewegung eingeschränkt.

Überbeweglichkeit des Unterkiefers

Das Gegenteil der Kieferklemme ist die Überbeweglichkeit des Unterkiefers. Dieses Krankheitsbild kann ebenfalls Resultat einer langwierigen Behandlung im Seitenzahnbereich sein oder eines übermäßigen Gähnverhaltens. Sie kommt zu Stande, weil Sie sich den Kiefer, vereinfacht ausgedrückt, ausgerenkt haben. Auf Grund der enormen Kräfte, die beim Einrenken des Gelenks entstehen, sollten Sie sich niemals selbst daran probieren, sondern den Kiefer immer wieder von einem Fachmann zurückführen lassen.

Arthritis – Gelenkentzündung

Wie jedes Gelenk kann auch das Kiefergelenk an einer Arthritis leiden. Sie ist entweder rheumatisch bedingt oder Resultat einer Gelenkverletzung. Nächtliches Zähneknirschen oder Pressen Wie wir bereits unter Bruxismus ausführlich erläuterten, wird je nach Geschlecht vom Gebiss ein Druck zwischen 300 und 400 kg beim Zusammenbiss aufgebaut. Im Zusammenspiel mit Ihrer Kaumuskulatur werden entsprechend unheimliche Kräfte freigesetzt, die sich beim nächtlichen Knirschen und Pressen nicht förderlich auf Ihre Zähne auswirken. Auch wenn es zu Beginn vielleicht nicht ganz so dramatisch erscheint, bitte lassen Sie sich bei den ersten Anzeichen bereits untersuchen und behandeln.

Tinnitus – Ohrgeräusche

Es gibt vereinzelte Fälle, in denen ein Zusammenhang zwischen Ohrgeräuschen und einer Kiefergelenkstörung hergestellt werden konnte.

Ursachen

Hinter jedem Symptom steckt eine Ursache für eine Störung im Kiefergelenk, die durchaus auch außerhalb des Mund- und Kieferbereichs liegen kann. So ist es durchaus möglich, dass
Haltungsschäden, zum Beispiel durch dauerhafte Fehlbelastungen oder Fehlhaltungen, und Probleme im Schulter-Hals-Bereich zu Kiefergelenkbeschwerden führen können. Weitere mögliche Ursachen sind häufig:

  • Störungen in der Verzahnung
  • Zahnfehlstellungen
  • Kieferfehlstellungen
  • Zu hohe oder zu tiefe Füllungen
  • Falsch oder nicht sitzende Kronen, Brücken, Prothesen
  • Zahnlücken im Seitenzahnbereich
  • Zahnextraktionen
  • Lange Zahnbehandlungen
  • Unfälle
  • Psychische Probleme

Entsprechend sind auch die Behandlungsmöglichkeiten relativ weit gefächert. In intensiven Gesprächen werden wir mit Ihnen den Weg bestimmen, den Sie gemeinsam mit uns gehen können, um zu erreichen, dass Ihr Kiefergelenk wieder geschmeidig funktioniert. Das kann neben der zahnärztlichen und kieferorthopädischen Behandlung eine sogenannte Knirscherschiene sein, Massagen, Entspannungsübungen wie Meditation oder Yoga, Medikamente oder eine Psychotherapie, in der Sie ihre Belastungen und Probleme therapieren lassen und damit für mehr Entspannung sorgen.

Ihre behandelnden Ärzte

Dr. med. dent. Robert Frey

Dr. med. dent. Robert Frey

Fachzahnarzt für Oralchirurgie • Ärztlicher Direktor

Neben der allgemeinen zahnärztlichen Chirurgie liegen seine Arbeitsschwerpunkte in der chirurgischen Schlafapnoe-Therapie, Kieferfehlstellungschirurgie und der computergestützten Implantologie . In seinen Aufgabenbereich fallen vor allem komplexe Kieferumstellungs-Operationen und schwergradige Formen der obstruktiven Schlafapnoe.

Dr. med. dent. Julie Rohde

Frau Dr. Rohde war schon in ihrer Weiterbildungszeit zur Fachzahnärztin für Oralchirurgie 2 Jahre bei uns in der Klinik. Wir freuen uns, sie jetzt als fertig ausgebildete Fachzahnärztin für Oralchirurgie, wieder in unserer Klinik begrüssen zu dürfen.