Mundschleimhauterkrankungen

Allgemeines

Mundschleimhauterkrankungen sind vielfältigen Ursprungs. Sie können auf Infektionen, Verletzungen oder Allgemeinerkrankungen zurückgeführt werden. Zumeist sind diese Veränderungen harmlos und heilen innerhalb weniger Tage oder Wochen ab. Besteht eine Läsion über einen Zeitraum von zwei Wochen oder länger, sollte diese unbedingt abgeklärt werden, um ein malignes Geschehen auszuschließen.

Mundschleimhautveränderungen ohne Krankheitswert

Läsionen der Mundschleimhaut, die auf Verletzungen zurückzuführen sind, sind meist sehr schmerzhaft, heilen aber in der Regel innerhalb von 2 Wochen vollständig aus. Hierzu zählt beispielsweise der sogenannte Pizza-Burn am Gaumen (Verbrennung durch Beißen in eine heiße Pizza).

Aphten – kleine gelb-weißliche, sehr schmerzhafte Läsionen – können auf verschiedene Allgemeinerkrankungen hindeuten, auch sie heilen wieder ab.

Veränderungen der Zunge, wie zum Beispiel eine schwarze Verfärbung oder landkartenartige Flecken, sind oftmals mit Allgemeinerkrankungen vergesellschaftet, sind aber nicht krankhaft.

Mundschleimhautveränderungen mit Behandlungsbedarf

Virusinfektionen (z.B. HPV), Mykosen (Pilzbefall) und Autoimmunerkrankungen (z.B. Lupus erythematodes) sollten therapiert werden. Dabei muss das Gesamtbild des Patienten betrachtet werden.

 

Potenziell maligne Mundschleimhauterkrankungen

Zu den potenziell bösartigen Veränderungen der Mundschleimhaut gehören u.a. der orale Lichen planus, die Leukoplakie (nicht abwischbarer weißer Belag), Erythroplakie (rötliche Veränderung) oder chronische Cheilitiden (Lippenentzündung). Diese Läsionen sollten ggf. über eine Probeentnahme abgeklärt werden. Zudem müssen sie zwingend regelmäßig kontrolliert werden, um eine eventuelle Entartung frühzeitig zu erkennen und behandeln zu können.

Ihre behandelnden Ärzte

Dr. Franziska Angermeier

Frau Dr. Angermeier hat ihre zahnärztliche Vorbereitungszeit abgeschlossen und bereits ein Jahr in einer freien Praxis gearbeitet. Nun absolviert sie bei uns die Weiterbildung zur Fachzahnärztin für Oralchirurgie.

Dr. med. dent. Julie Rohde

Frau Dr. Rohde war schon in ihrer Weiterbildungszeit zur Fachzahnärztin für Oralchirurgie drei Jahre bei uns in der Klinik. Wir freuen uns, sie jetzt als fertig ausgebildete Fachzahnärztin für Oralchirurgie, wieder in unserer Klinik begrüssen zu dürfen.

Dr. Robert Frey

Dr. med. dent. Robert Frey

Fachzahnarzt für Oralchirurgie • Ärztlicher Direktor

Neben der allgemeinen zahnärztlichen Chirurgie liegen seine Arbeitsschwerpunkte in der chirurgischen Schlafapnoe-Therapie, Kieferfehlstellungschirurgie und der computergestützten Implantologie . In seinen Aufgabenbereich fallen vor allem komplexe Kieferumstellungs-Operationen und schwergradige Formen der obstruktiven Schlafapnoe.