Kieferhöhlenoperation

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Kieferhöhlenoperation

Jeder Mensch wird im Laufe seines Lebens bereits eine fiese Erkältung in Zusammenhang mit Beschwerden an den Nasennebenhöhlen erlebt haben. Wer dieses Gefühl kennt, fühlt sich sehr leicht in die Beschwerden ein, die in unseren Kieferhöhlen durch Entzündungen oder Wucherungen entstehen können. Besteht beispielsweise eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung oder haben sich Polypen gebildet, kann es zu Kieferhöhlenentzündungen kommen. Einen Großteil der Kieferhöhlenoperationen führen wir allerdings durch, weil eine zahnmedizinische Ursache vorliegt. Gründe für eine solche Entzündung können sein:

  • Zyste in der Kieferhöhle
  • Öffnung der Kieferhöhle während eines zahnchirurgischen Eingriffs
  • Wurzelreste, Füllmaterialien der Wurzelfüllung oder Spitzen einer Wurzelkanalfeile sind in die Kieferhöhle gelangt und lösen eine Entzündung aus

Geht eine Kieferhöhlenentzündung auf einen dieser Auslöser zurück und schlagen Spülungen und Medikationen nicht an, werden wir um eine Operation nicht herumkommen. Dieser Eingriff kann auf zweierlei Art vorgenommen werden, welche sich im Zugangsweg durch den Mund oder durch die Nase unterscheiden. Erfolgt der operative Eingriff durch die Nase, werden wir zunächst die schmale Grenze zwischen mittlerem Nasengang und Kieferhöhle leicht weiten, damit wir in der Kieferhöhle selbst ausreichend Bewegungsspielraum für die optischen und chirurgischen Instrumente haben, mit denen wir schließlich die Polypen sichten und entfernen oder Entzündungen ausräumen können. Ist eine Weitung zwischen Nasengang und Kieferhöhle schwierig, können wir auch endonasal ein Knochenfenster am unteren Nasengang anlegen.

Nehmen wir den Einriff durch die Mundhöhle vor, entfernen wir aus der vorderen knöchernen Wand Ihrer Kieferhöhle ein Stück und schaffen somit den direkten Zugang zur Kieferhöhle. Im Gegensatz zur endonasalen Methode sehen wir hier direkt was wir tun und nicht über den Umweg des optischen Geräts. Grundsätzlich erfolgen beide Eingriffe unter lokaler Anästhesie. Da wir uns aber durchaus darüber bewusst sind, wie sensibel gerade die Regionen Kiefer und Nase ist, werden wir Ihnen selbstverständlich auch die Narkosebehandlung als Möglichkeit anbieten.

Ihre behandelnden Ärzte

Dr. med. dent. Julie Rohde

Frau Dr. Rohde war schon in ihrer Weiterbildungszeit zur Fachzahnärztin für Oralchirurgie 2 Jahre bei uns in der Klinik. Wir freuen uns, sie jetzt als fertig ausgebildete Fachzahnärztin für Oralchirurgie, wieder in unserer Klinik begrüssen zu dürfen.

Dr. med. dent. Robert Frey

Dr. med. dent. Robert Frey

Fachzahnarzt für Oralchirurgie • Ärztlicher Direktor

Neben der allgemeinen zahnärztlichen Chirurgie liegen seine Arbeitsschwerpunkte in der chirurgischen Schlafapnoe-Therapie, Kieferfehlstellungschirurgie und der computergestützten Implantologie . In seinen Aufgabenbereich fallen vor allem komplexe Kieferumstellungs-Operationen und schwergradige Formen der obstruktiven Schlafapnoe.