Weisheitszahnentfernung

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Weisheitszahnentfernung

Sie zählen zu den „Unberechenbaren“ in unserem Gebiss, die dritten Molare, die sogenannten Achter, die Weisheitszähne. In den seltensten Fällen reihen sie sich nach dem zweiten Molaren einfach in die Zahnreihe ein. Viel eher sind sie bekannt als Störenfriede, die entweder schon sehr früh die Zahnreihe aus den Fugen geraten lassen oder die spätestens mit ihrem Wachstum zu schmerzhaften Problemen führen. Weisheitszähne sind in der Regel die letzten bleibenden Zähne, die uns mit ihrem Wachstum Beschwerden bereiten. Ihre Anlage ist oftmals erst ab dem 12. oder 13. Lebensjahr auf dem Röntgenbild zu sehen und so sie nicht verlagert im Kiefer ruhen, brechen Sie erst im Erwachsenenalter durch. Alleine in diesen wenigen Sätzen wurde schon auf einige Schwierigkeiten hingewiesen, die der Zahn, der wirklich nichts mit Weisheit zu tun hat, bereiten kann.

  • Entzündungen
  • Kiefergelenksprobleme
  • Zahnengstand
  • Achter verlagert
  • Achter weist Anomalien auf

Durch seinen Platz als allerletzter Zahn und damit dem letzten Platz in Sachen Erreichbarkeit, ist der Weisheitszahn natürlich dafür prädestiniert, nicht ausreichend gepflegt werden zu können, Zahntaschen zu bilden und Entzündungen zu entwickeln, die auf Grund der Lage auch durch den Fachmann nur schwerlich zu lindern sind. Je nach Durchbruchsproblematik kann es zu weiteren Problemen wie Zähneknirschen oder Fehlbissen kommen, die dann wiederum zu Beschwerden an den Kiefergelenken führen. Oftmals führen sich früh entwickelnde aber noch nicht durchbrechende Weisheitszähne zu einem Engstand, so dass im Rahmen einer kieferorthopädischen Behandlung beschlossen wird, die Vierer zu entfernen, damit die 8er später ausreichend Platz haben und ein Verschachteln der Front unterbleibt. Stellt sich der Weisheitszahn quer und das im Kiefer, sprechen wir von Verlagerungen, die ebenfalls zum Schief- oder Engstand der restlichen Zahnreihe führen, aber auch Entzündungen und Deformationen der anderen Zähne hervorrufen können. Von retinierten Achtern sprechen wir, wenn die Weisheitszähne nicht ungehindert durchbrechen können, z.B. weil der Kiefer keinen Platz für sie bietet. Es gibt Achter, die kaum Wurzeln ausbilden, jene die zwei, drei oder sogar vier Wurzeln mitbringen und dann natürlich die Weisheitszähne, die durch Anomalien an den Wurzeln vor zusätzliche Herausforderungen stellen.

Neben der einfachen Zahnextraktion, gibt es eine Reihe von minimalinvasiven und gewebeschonenden Operationstechniken, den sogenannten Osteotomien, mit denen wir Sie von Ihrem nervigen Achter befreien. Eine ausführliche Untersuchung mit Röntgenbild im Vorfeld gibt Auskunft darüber, welche Therapie bei Ihnen angezeigt ist. Ein stationärer Aufenthalt ist nur notwendig, wenn Sie sich für eine Reihen-OP in Vollnarkose entscheiden. Hier empfiehlt es sich für einen Tag zur Beobachtung in der Klinik zu verweilen.

Ihre behandelnden Ärzte

Dr. med. dent. Julie Rohde

Frau Dr. Rohde war schon in ihrer Weiterbildungszeit zur Fachzahnärztin für Oralchirurgie 2 Jahre bei uns in der Klinik. Wir freuen uns, sie jetzt als fertig ausgebildete Fachzahnärztin für Oralchirurgie, wieder in unserer Klinik begrüssen zu dürfen.

Dr. med. dent. Robert Frey

Dr. med. dent. Robert Frey

Fachzahnarzt für Oralchirurgie • Ärztlicher Direktor

Neben der allgemeinen zahnärztlichen Chirurgie liegen seine Arbeitsschwerpunkte in der chirurgischen Schlafapnoe-Therapie, Kieferfehlstellungschirurgie und der computergestützten Implantologie . In seinen Aufgabenbereich fallen vor allem komplexe Kieferumstellungs-Operationen und schwergradige Formen der obstruktiven Schlafapnoe.